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Reis – Beilagenportion

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Reis - Beilagenportion
Die fett- und kalorienarme Beilage die fast alles kann und fast zu allem schmeckt.
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ist eine tolle Beilage, er enthält wenig Fett und Kohlenhydrate. Ganz egal ob du ihn frisch zubereitest, eingefroren hast, in der Mikrowelle aufwärmst oder mit Butter im Topf erwärmst, Reis schmeckt eigentlich immer!

Das hier ist etwas ausgeuferter Artikel über Reis, der sich mit so ziemlich allen Gesichtspunkten rund um Reis beschäftigt. Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigst du etwa 7 Minuten. Wenn dir das Warum egal ist und du keine Lust hast, so viel Text zu lesen, kannst du entweder direkt zum Rezept springen oder dir hier im Inhaltsverzeichnis die Perlen, die dich interessieren, herauspicken und abschnittsweise lesen.

Portionsgröße

Die Portionsgröße wird mit 120 – 200g bemessen. Abhängig davon ob hier als reine Stärkebeilage oder als Hauptkomponente geplant wird benötigst du mehr oder weniger Reis. Eine Reispfanne wird naturgemäß einen größeren Anteil der Namensgebenen Komponente enthalten, als z.b. gebratenes Fischfilet mit Pfannengemüse und einer Beilagenportion Wildreis. Für die Reispfanne rechnet man etwa 175g pro Portion.

kochen

Im Prinzip kocht sich der von ganz alleine. Du kannst ihm dabei helfen bestimmte Eigenschaften zu entwickeln.
Damit er schön locker und körnig wird gibst du beim Kochen etwas Butter hinzu.

Du kannst genau wie Pasta schwimmend in Salzwasser zubereiten und das Kochwasser anschließend verwerfen. Das Wasser Reisverhältnis wird mit etwa 8:1 – 10:1 angegeben. Mit dieser Methode wird Reis klassisch in der Gastronomie zubereitet. Er wird nach dem Kochen ausgiebig mit Wasser gespült. Auf diese Weise erhält man ein sehr gut weiter zu verarbeitendes Lebensmittel mit einer sehr ansprechenden Optik.

Das geht, ist allerdings für den Hausgebrauch nur so halb schlau. Zum einen verbrauchst du unnötig viel Energie um Wasser aufzuwärmen das du im weiteren Verlauf der Geschicht in den Abfluss gießt. Zum Anderen schüttest du mit dem Kochwasser auch einen nicht unerheblichen Teil der Nährstoffe mit in den Abfluss.

Für den Hausgebrauch solltest du grundsätzlich mit der Quellreismethode zubereiten. Einfach mit knapp der doppelten Menge Wasser aufsetzen und bei nicht ganz aufgesetztem Deckel gar kochen. Im Idealfall wird ein großer Teil des Wassers von der Stärke gebunden und der andere Teil verdunstet. Mit dieser Methode bleiben alle Nährstoffe in deinem Reis und landen nicht im Abfluss. Das gleiche Garverfahren kommt bei Reiskochern zur Anweden.

vor dem kochen anbraten

Ja, das kann man machen. Diese Zubereitungsart ist vor allem in der asiatischen Küche verbreitet. Durch das Anbraten verkürzt sich zum einen die Kochzeit, zum anderen verändert sich der Geschmack. Durch den Bratvorgang entstehen Röstaromen auf der Oberfläche der Reiskörner, die nur im wasserfreien Raum ab einer Temperatur von 125°C entstehen können. Sobald du deinen angerösteten mit Wasser oder Brühe ablöschst, unterbrichst du diesen Prozess. Danach kochstdu ihn einfach ganz normal, bis er gar ist. Durch das Vorgaren verkürzt sich die Kochzeit, dadurch benötigst du zum Kochen auch weniger Wasser.

Mehr Geschmack

Damit der nicht so fade schmeckt gibst du ins Kochwasser Salz. Als Faustformel rechne ich pro 100 Milliliter Wasser 1 Gramm Salz.

Um dem geschmacklich interessanter zu machen kannst du ihn mit Brühe kochen. Super schmeckt das mit Hühnerbrühe. Für vegetarische oder eine vegane Zubereitungen fällt das natürlich aus und du verwendest Gemüsebrühe.

mit Gewürzen aromatisieren

Du kannst deinen auch mit Gewüzen aromatisieren. Abhängig davon wohin die Reise gehen soll eignen sich Zimt, Sternanis, Fenchelsamen, Nelken, Vanille oder Curry.

Einfach wäre die Gewürze mit ins Kochwasser zu geben. Das funktioniert eingeschränkt, allerdinsg ist das Ergebnis eher mangelhafter Natur. Besser funktioniert es den fertig gegarten als Butterreis in Pfanne oder Topf zu erwärmen und dabei die Gewürze zuzuführen.

Weniger für den Geschmack, als denn für die Farbe eignet sich Kurkuma.

Hilfe, mein ist ganz matschig!

Das hast du selber gemacht! Wie oben bereits gesagt kocht der von ganz alleine. Er brennt im Normalfall nicht an … und daher ist es auch überflüssig ihn umzurühren. Rührst du ihn doch, beschädigst du die Oberfläche der Reiskörner, die Körner platzen auf und die Stärke tritt aus. Durch die austretenden Stärke entsteht Matschepampe, der Reis verklebt.
Während des Kochprozesses kannst oder solltest du den 1-2 mal vorsichtig mit der Gabel auflockern um ihm dabei zu helfen schön locker und körnig zu werden beim Kochen.

anrichten

kannst du ganz einfach sehr hübsch auf dem Teller anrichten. Wenn das schnell gehen muss und du in kurzer Zeit viele Protionen anrichten willst kannst du mit einem Eiskugelportinierer aus dem Topf direkt Kugeln auf dem Teller platzieren. Diese Methode eignet sich ganz hervorragend um am Buffet oder einer Essensausgabe schnell vorwärts zu kommen und dabei einen sportlichen Schuh zu machen. Eine andere Variante ist den Reis in z.B. Glasschälchen zu portionieren und ihm dann wie mit einem Förmchen auf den Teller zu setzen. Sehr praktisch an dieser Methode ist das du den Reis in dem Schälchen erwärmen kannst und es bis zum servieren als Glosche zum warmhalten nutzen kannst.

Reis aufwärmen

Reis kannst du fertig kochen und dann bis zum Servieren warm halten oder fertig kochen, abkühlen lassen und zum Essen wieder erwärmen. Es gibt einige Vorteil wenn du dich dafür entscheidest deinen Reis nicht frisch zuzubereiten sondern ihn aufwärmst. Ein ganz praktischer Vorteil besteht darin das du dir deinen Kochprozess übersichtlicher gestalten kannst, da du eine Komponente nicht beaufsichtigen musst. Nebenbei … ohne das du dich darum kümmern mußt ergeben sich gesundheitsfördernde Aspekte durch das Aufwärmen von Reis.

aufgewärmter Reis ist sehr gesund

Resistente Stärke ist hier das Stichwort. Es git einen Beitrag vom NDR der sehr ausführlich darauf eingeht. Kurz erklärt verändert sich die chemische Zusammensetzung von Stärke in Lebensmittel nach dem Kochen. Das dauert etwa 12-24 Stunden und führt dazu das dein Darm etwa 30% der im Reis enthaltenen Kohlenhydrate nicht mehr verdauen kann. Die Nährstoffe gelangen dadurch unverdaut in den Dickdarm und dienen dort als Nahrung für deine Darmbakterien. Das ist gut und hilft deinem Körper mit allerlei Unwegsamkeiten wie Atritis, deinem Blutzuckerspiegel und Blutfetten besser zurecht zu kommen.

gekochten Reis aufbewahren

Gekochte Lebensmittel gehören grundsätzlich in den Kühlschrank. Im Kühlschrank bewahrst du Lebensmittel in dicht verschlossenen Behältnissen auf damit sie nicht von Gerüchen im Kühlschrank unbeabsichtigt aromatisiert werden und/oder von Keimen besiedelt werden. Du kannst Reis im Kühlschrank aufbewahren, solltest das allerdings nicht länger als zwei Tage lang tun, da er wegen seiner großen, porösen Oberfläche und seiner feuchten Struktur ein idealer Nährboden für Keime jeglicher Art ist.

wie kann ich Reis aufwärmen?

Gekochte Lebensmittel solltest du grundsätzlich vor dem Verzehr ausreichend erhitzen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung empfiehlt, Lebensmittel für mindesten 2 Minuten auf eine Temperatur von über 70 °C zu erhitzen, um evtl. vorhandene Keime abzutöten.

aufwärmen in der Mikrowelle

Das Erwärmen in der Mikrowelle erleichtert vieles. Du kannst alles zu einem Zeitpunkt konfigurieren, an dem dich der Schuh noch nicht drückt und dann später einfach die Tür schließen und der Rest passiert von ganz alleine.

Portionsweises Erwärmen

Du kannst dir den Reis in kleine Glässchüsseln füllen, die du dann direkt auf den Teller stürzen kannst. Das ist praktisch, sieht hübsch aus und hält wie eine kleine Glosche bis zum servieren warm.

aufwärmen größerer Mengen in der Mikrowelle

Natürlich kannst du auch problemlos größere Mengen in einem geigneten Gefäß in der Mikrowelle aufwärmen. Auch hier kannst du davon profitieren das du dich um den Prozess nicht wirklich kümmern musst und deine Lebensmittel dabei nicht anbrennen können. Ich persönlich wärme allerdings größere Mengen lieber im Topf auf.

erwärmen im Topf

mit Olivenöl oder Butter als Geschmacksträger und Wärmeleiter lässt sich Reis optimal, sicher und zuverlässig aufwärmen und servierfertig warmhalten. Beim Aufwärmen wird das Lebensmittel, wie der Name schon sagt aufgewärmt. Du benötigst also Temperaturen von weit unter 100°C. Im Normalfall brennt da dann auch nix an und der Prozess ist nebenbei gut kontrollierbar.

aufwärmen im Backofen

Der Autopilot für große Mengen. Sehr große Mengen lassen sich weder im Topf, noch in der haushaltsüblichen Mikrowelle problemlos erwärmen. In einer gebutterten Auflaufform den Reis möglichst flach ausbringen und abgedeckt im Backofen erwärmen.

gebratener Reis

ist typisch für die asiatische Küche. Hier wird gekochter Reis zusammen mit Gemüse und in vielen Fällen zusammen mit Ei in der Pfanne oder dem Wok gebraten.

Reis

Rezept Reis – Beilagenportion

Die fett- und kalorienarme Beilage die fast alles kann und fast zu allem schmeckt.
4.67 von 3 Bewertungen
Gericht: Beilage, Buffet / Party, Mittagessen
Land & Region: asiatisch, Italienisch
Diät: vegetarisch
Keyword: Grundrezept, Reis
Zubereitungszeit: 35 Minuten

Kochgeschirr

  • Kochtopf – klein
  • Topfdeckel
  • Gabel
Zutatenmengen anpassen 4 Personen

Zutaten

  • 250 g Reis
  • 500 g Wasser
  • 5 g Salz
  • 5 g Butter

Kochanleitung 

  • Reis mit Wasser im Topf auf den Herd zum kochen bringen
  • Salz und Butter zugeben
  • Sobald das Wasser kocht den Herd runter drehen und den Reis mit offen aufliegendem Deckel 35 – 45 Minuten leicht köchelnd garen.
  • während der Kochzeit den Reis 1-2 mal vorsichtig mit der Gabel auflockern

Nährwertangaben pro Portion

Kalorien: 237.09 kcal (12%)Kohlenhydrate: 49.97 g (17%)Eiweiß: 4.47 g (9%)Fett: 1.43 g (2%)gesättigte Fettsäuren: 0.76 g (5%)Transfette: 0.04 gCholesterin: 2.69 mg (1%)Natrium: 502.78 mg (22%)Kalium: 72.27 mg (2%)Ballaststoffe: 0.81 g (3%)Zucker: 0.07 gVitamin A: 31.24 IU (1%)Calcium: 21.85 mg (2%)Eisen: 0.51 mg (3%)
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